Weitere Informationen

Ø  Allgemeines

 

·         Stand: 1/2024

 

·         Begrüßungssatz / Vorstellung des Bistums als Arbeitgeber:
Die Erzdiözese München und Freising ist mit rund 16.000 Mitarbeiter/innen einer der größten und vielseitigsten Arbeitgeber in Oberbayern. Wir bieten pro Jahr mehr als 1.000 Jobs und berufliche Chancen in den Feldern: Kirchenmusik, Pädagogik, Forstwirtschaft, Schule, IT, Verwaltung, Bau und Kunst, Immobilien, Seelsorge, Hauswirtschaft. Entdecken auch Sie Ihren Beruf in der Kirche, insbesondere den pastoralen Dienst in unserem Bistum. Unsere Stärken als Arbeitgeberin sind innovative Berufsfelder, Familienfreundlichkeit und ein großes Weiterbildungsangebot. Nähere Informationen finden Sie unter www.erzbistum-muenchen.de/berufundberufung.

·         Anzahl der zu Zeit beschäftigten Pastoralreferent*innen:

ca. 340

 

 

Ø  Rund um die Bewerbung

 

·         Was sind die Voraussetzungen um sich bei uns im (Erz-) Bistum für die Ausbildung zur Pastoralreferentin zum Pastoralreferenten zu bewerben:
Es gibt unterschiedliche Zugangswege, die unterschiedliche Voraussetzungen beinhalten. Der ursprüngliche, traditionelle Weg ist der über die studienbegleitende Ausbildung während des Magisterstudiums. Als zweite Möglichkeit bieten wir den Weg des sogenannten Quereinstiegs an. Voraussetzung ist hierbei das bereits abgeschlossene Vollstudium der katholischen Theologie und die Teilnahme an einem Verfahren zur Eignungsfeststellung (Potentialanalyse). Der traditionelle Weg sowie der des Quereinstiegs sind Voraussetzung, um in die Berufseinführung aufgenommen werden zu können.


·         Bewerbungsfrist:

Grundsätzlich gilt, je früher die Kontaktaufnahme mit der Ausbildungsleitung, desto effektiver lässt sich planen. Beim traditionellen Weg findet das Bewerbungsgespräch für die Zulassung zur Berufseinführung im Winter oder im Frühjahr statt. Die Berufseinführung startet immer zum 1. September. Im Verfahren des Quereinstiegs muss die Potentialanalyse im Frühjahr abgeschlossen sein, damit man zum 1. September in die Berufseinführung aufgenommen werden könnte.

 

·         Wie steht es um die Einstellungschancen für den pastoralen Dienst?

Wir stellen ein

 

·         Sind Fremdbewerbungen (Bewerbungen aus einem anderen Bistum) willkommen?

Ja

 

Ø  I. Phase Studium & Bewerber*innenkreis

 

·         Voraussetzungen für die Aufnahme in den Bewerber*innenkreis sind?
-Informationsgespräch mit der Ausbildungsleitung

-Teilnahme an den Einführungstagen von Ausbildungsleitung und Mentorat

-Einreichen der vollständigen Anmeldeunterlagen

-Schriftliche Zusage der Aufnahme in den Bewerber*innenkreis durch die Ausbildungsleitung

·         Wie lange sollte man im BWK Mitglied sein?

Mindestens 2 Jahre

 

·         Gibt es Vorgaben bezüglich des Studienortes:

Nein

 

·         Wie viele Mitglieder hat der BWK aktuell?

 27 (+26 in Berufseinführung und Quereinstieg)

 

·         Gibt es eine Studienförderung vonseiten des Bistums für Mitglieder des Bewerberkreises:

Ja  

 

·         Können "Bistumsfremde" dem BWK beitreten?  

Ja

 

·         Was bieten wir?

-ein eigenes Ausbildungszentrum mit Kapelle, Meditationsraum, Präsenzbibliothek, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen sowie einer Küche (Stüberl)

- Ausbildungsleitung und Mentorat haben ihre Büroräume im Haus, sind präsent und „auf kurzem Weg“ erreich- bzw. ansprechbar.

- eine qualitativ hohe Ausbildung und Persönlichkeitsförderung

-regelmäßige, persönliche Begleitung durch die Ausbildungsleitung, das Mentorat und eine lebendige Hausgemeinschaft

- Gebetsgemeinschaft z. B. in wöchentlichen Gottesdiensten und Meditationsangeboten

- lebendige Hausgemeinschaft, gefördert durch gemeinsame Pausen im Stüberl oder durch das Organisieren von Hausveranstaltungen

- (Schweige-)Exerzitien und Besinnungstage ohne finanzielle Eigenbeteiligung

- kostenlos zwei Semester Unterricht in Sprecherziehung und Stimmbildung, freiwillig über einen längeren Zeitraum

- Praxisbezogene, freiwillige und kostenlose Angebote für Kommunikation, Moderation, Predigt oder Liturgie
- Drei vergütete Pflicht-Praktika in den Bereichen der territorialen wie kategorialen Seelsorge, zusätzliche (vergütete) Praktika möglich

 

·         Was fordern wir?

- persönliches Engagement

 - die Bereitschaft, sich auf Herausforderungen einzulassen

 - Offenheit für verschiedene Glaubensbiografien und spirituelle Orientierungen

 

Ø  II. Phase / Assistenzzeit

 

·         Dauer der Assistenzzeit?

3 Jahre

 

·         Gibt es gemeinsame Ausbildungsinhalte mit Priesteramtskandidaten und Gemeindeassisten*innen?

Ja

 

·         Wie viele Anstellungen (Plätze in der Assistenzzeit) pro Jahr sind möglich?

7 Personen

 

·         Gehalt während der Assistenzzeit?

EG 12, TVÖD

 

·         Was bieten wir?

- Einsatzstellen mit qualifizierten Anleiter*innen für Gemeindearbeit und Religionsunterricht

- regelmäßige praxisnahe Einheiten zur Aus- und Weiterbildung (einzelne Tage wie Wochen)

- berufsgruppenverbindende Ausbildung

 

·         Was fordern wir?

- einen Studienabschluss mit Notendurchschnitt 2,5 oder besser

- Personale, soziale, theologisch-spirituelle und pastoral-praktische Kompetenz gemäß dem diözesanen Kompetenzkanon auf mindestens durchschnittlichem Niveau ausgeprägt

- persönliches Engagement

- die Bereitschaft, sich auf Herausforderungen einzulassen

 

Ø  III. Phase / Beruf

 

·         Wie hoch ist das Gehalt (TVÖD) nach der Assistenzzeit?

EG 13/ 3 und dann aufsteigende Stufenlaufzeit

 

Stellen mit besonderem Profil auch mit EG 14 und EG 15

 

·         Wo liegt der Schwerpunkt beim Einsatz nach Abschluss der Assistenzzeit?

Schwerpunkte der Tätigkeit von Pastoralreferenten/innen gemäß Dienstordnung sind:

 

1) die Übernahme von Aufgaben, die eine theologische Kompetenz, jedoch nicht die Weihe erfordern;

2) der Dienst an der Evangelisierung von Kirche und Gesellschaft;
3) die geistliche Begleitung von Einzelnen, Gruppen, Paaren und Familien;

4) die eigenverantwortliche Übernahme ihrer seelsorglichen Aufgabenbereiche sowie ggf. übertragener (Teil)Leitungsaufgaben unter der Leitung des/der Vorgesetzten.

 

·         Unterscheidung zwischen Gemeindereferent*innen und Pastoralreferent*innen?

Ja

 

·         Spezialisierungsmöglichkeiten nach der Ausbildung:

Grundsätzlich steht es jeder/m Pastoralreferent/in frei, sich auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben. Spezialisierungen sind in allen Seelsorgebereichen möglich: Grunddienst; Senioren-, Jugend-, Kranken-, Hochschul-, Familien-, City-, Kunst-, Tourismus- und Schulpastoral; Gefängnis-, Wohnungslosen-, Betriebs-, Gehörlosen-, Blinden- und Notfallseelsorge; Glaubensorientierung sowie Pastoral für Menschen mit Behinderung. Weiter- und Fortbildungen zu den einzelnen Spezialisierungen werden angeboten.

 

 

Ø  Hier finden Sie weitere Informationen  (Link zur eigenen Homepage):


https://www.erzbistum-muenchen.de/beruf-und-berufung/berufe-in-der-seelsorge/pastoralreferent-in/studienbegleitende-ausbildung-im-ausbildungszentrum